TerraVita berichtet: Vor ein paar Wochen fanden wir morgens unser Regenfass zerknüllt und leer im Garten – offenbar Opfer von Vandalismus. Nach kurzem Ärger beschlossen wir, nicht zu hadern, sondern nach vorne zu schauen und die Situation als Chance zu nutzen: Wir schaffen ein neues Bewässerungssystem an. Eine Tröpfchenbewässerung erscheint uns als beste Lösung – wassersparend, pflanzen- und bodenschonend. Denn bei Hitze verdunstet Wasser von oben schnell, bevor es den Boden und die Pflanzen erreicht. Mit der Gießkanne waren wir bei 40 °C teils anderthalb Stunden täglich beschäftigt.

Um möglichst wenig gießen zu müssen, erziehen wir unsere Jungpflanzen dazu, tief zu wurzeln und sich ihr Wasser selbst zu holen. Gleichzeitig mulchen wir recht dick – das bringt Nährstoffe in den Boden, schützt vor direkter Sonneneinstrahlung und verhindert, dass der Boden zu schnell austrocknet. So bleibt die Bodenstruktur locker und offen, das Bodenleben kann sich entfalten. Wir sind überzeugt: Je mehr Leben im Boden, desto mehr Leben im Lebensmittel – und das schmeckt man auch.

Du willst mitmachen? Interessierst dich für Themen rund um unseren Gemeinschaftsgarten TerraVita? Dann melde dich gern! Infos unter www.nachhaltiges-kernen.de/regenerativer-marktgarten